Atommüll on Tour

Atommüll on Tour
Die Aktion zum selber machen am 20. August 2011

Weltweit gibt es noch kein einziges Endlager für hochradioaktiven Müll. Der Standort in Gorleben wurde nach politischen und nicht geologischen Kriterien ausgewählt und ist ziemlich sicher nicht geeignet für die Lagerung des brandgefährlichen Mülls aus den deutschen Atomkraftwerken.
Wir haben uns nun entschlossen alle interessierten Menschen dazu aufzurufen die Politik und die Wissenschaft bei der Suche nach einem geeigneten Endlagerstandort zu unterstützen und selber nach einem politisch und geologisch geeigneten Endlagerstandort zu suchen.
Dazu bitten wir Euch, Euch in Gruppen zu je fünf Personen zusammenzuschließen, Euch ein Bayern- Schönes Wochenende- ticket zu kaufen und Euch ausgerüstet mit Atommüllfässern  im Zug auf  die Suche zu machen.
Fragt die Menschen im Zug welchen Standort sie für geeignet halten, und erklärt ihnen warum es so wichtig ist den Müll sicher zu verwahren, oder warum es vielleicht besser wäre diesen Müll erst gar nicht zu produzieren.
Glaubt uns, das wird Euch sehr viel Spass machen!
Sucht euch interessante Ziele aus die von vielen Leuten besucht werden.
Fahrt in den Zoo,
in eine Tropfsteinhöle,
kapert einen Ausflugsdampfer und versucht den Müll in einem See zu versenkenm, Tretboote tun es auch.
vielleicht mögt ihr ja auch die Institution aufsuchen die sich mit der Ewigkeit am besten auskennt – fragt in einer Kirche, in einem Kloster nach ob Ihr euren Müll dort abgeben könnt – oder ob die Kirchenleute Euch helfen können. Eine Million Jahre, die der Müll sicher verwahrt werden muss, kommt schon nahe an die Ewigkeit heran. Die Basilika in Ottobeuren wäre da vielleicht ein lohnendes Ziel, da ist immer ein Mönch/Pfarrer in der Kirche der Euch beraten könnte.
Vielleicht möchtet Ihr ja auch ein Museum besuchen, dort kennt man sich ja auch mit langen Zeiträumen aus.  z. B. Fossilienmuseen.
Wer wirklich in die Tiefe möchte könnte ja auch den Salzstock in Bad Reichenhall in Augenschein nehmen.

Letztes Jahr haben wir die Tour schon mal mit drei Gruppen gemacht, eine Gruppe war in Nördlingen, eine in Lindau und eine Gruppe war auf dem Schloss Neu Schwanstein. Der Fußmarsch zum Schloss, zwischen all den Amerikanern, Japanern und sonstigen Touristen war schon ein Erlebnis, aber der Versuch unsere Atommüll-Fässer an der Garderobe abzugeben war ein unvergessliches Erlebnis.

Meldet Euch bitte bei uns (tour@anti-akw.de),  wenn Ihr eine Gruppe zusammen und Ihr Euch auf ein Ziel geeinigt habt. Nicht dass am 20. August fünf Gruppen versuchen, das Ulmer Münster mit ihrem Atommüll zu bestiegen. Berichtet uns Eure Erlebnisse und schickt uns Eure Bilder für unsere Internetseite.

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